Wenn der Vorhang fällt,…
Angela Ulmrich am 24. Mai 2011 um 10:46…sieh’ hinter die Kulissen. Du wirst feststellen: So hart, wie die Tatort-Crew arbeiten kann, so ausgelassen kann sie auch feiern!
Morgen ist der letzte Drehtag… Wahnsinn, wie schnell die Wochen vorbeigegangen sind. Ich öffne zum letzten Mal mein Postfach, um zu schauen, ob die Dispo für den nächsten Tag schon angekommen ist. Ist sie noch nicht – stattdessen aber eine Einladung. Ich klicke die Mail an und lese: „Abschlussfest ‚Verschleppt’ – Wir laden Sie herzlich ein!“. Ich muss grinsen – ist schließlich nicht das erste Fest, das bei dieser Produktion gefeiert wird.
Feierei Nummer 1: Das Warm-Up. Einen Tag vor Drehstart trifft man sich zu einem kühlen Bier und leckerem Essen, redet über das, was war und das, was kommt.
Feierei Nummer 2: …ist eigentlich keine wirkliche Feierei, sondern eher ein spontanes „Lass’ uns einen Wein trinken gehen“, das ausgeartet ist. Kommt sehr oft vor – immer in verschiedenen Personenkonstellationen. Mal Regisseur mit Redakteur, mal Redakteur mit Produktionsleiter,… Ist am nächsten Morgen immer ein kleines Highlight am Set, wenn man in die entsprechenden Gesichter schaut und versucht, die Augenringe zu zählen!
Feierei Nummer 3: Das Bergfest. Habe ich leider verpennt, kann deshalb relativ wenig dazu sagen. Außer: Es scheint allen Beteiligten sehr viel Spaß gemacht zu haben. Sehr viel Spaß. Man munkelt sogar, der Redakteur habe irgendwann alle Hemmungen vergessen und getanzt, wie ein Bär. Das sind aber nur Spekulationen.
Feierei Nummer 4: Das Abschlussfest. In freudiger Erwartung.
Ich lege mein Notebook weg, ziehe meine Schuhe an und sehe zu, dass ich zum Set komme. Feiern darf schließlich nur, wer im Voraus hart gearbeitet hat.















